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"Einmal im Leben im Tatort mitspielen..." - diesen verwegenen Wunsch hegt wohl so mancher Zuschauer des Urgesteins im deutschen Fernsehen. Als im Herbst vergangenen Jahres die Filmproduktionsfirma "Bavaria" bei RTC Trainerin Marion Kegenhoff anrief, konnte es daher niemand so recht glauben: Hauptkommissar Frank Thiel und sein inoffizieller Kollege Prof. Karl Friedrich Boerne würden angeblich im Umfeld des "Deutschen Formationstanz Verbandes" ermitteln. Für die Dreharbeiten zu einem Formationsturnier würde man gerne Wittens A-Team buchen - also eine Komparsenrolle nicht bloß im Tatort, sondern im Münster-Tatort, dem für viele Zuschauer wohl beliebtesten aus der ARD-Fernsehreihe.

Und so reiste unsere Mannschaft im vergangenen Dezember zu den Dreharbeiten in die Kölner Sartory-Säle. Schminken, Kostüme anziehen, aufwärmen - in den Vorbereitungen unterschied sich dieser Auftritt gar nicht so sehr von einem "gewöhnlichen" Turniertag. Sogar eine Stellprobe wurde unseren Tänzerinnen und Tänzern gewährt, nur das hier am Flächenrand nicht der Turnierleiter, sondern Regisseur Thomas Jauch Anweisungen durchs Mikrofon gab. Dann eine letzte Pause in der Kabine, während sich der Saal mit Zuschauer-Komparsen füllte - allesamt begeisterte Tatort-Fans, doch nur die wenigsten hatten jemals zuvor ein echtes Tanzturnier gesehen. Als schließlich auch die Schauspieler, allen voran Jan Josef Liefers (Prof. Boerne) und Mechthild Großmann (Staatsanwältin Klemm) am Flächenrand Platz genommen hatten, konnten die Dreharbeiten beginnen und unser A-Team tanzte und tanzte immer wieder, bis die Kamera das Geschehen im Saal auch aus dem letzten Blickwinkel eingefangen hatte. Ebenfalls an dem "Tatort-Turnier" teilgenommen hat das A-Team des TSC Brühl, in dessen Reihen zu diesem Anlass sogar einige Schauspieler mitgetanzt haben.

Ob alle Tänzerinnen und Tänzer den Tatort lebend verlassen konnten, sehen Sie am 8. Mai zur gewohnten Zeit im "Tatort: Ein Fuß kommt selten allein" in der ARD.